Was ist Emo?
Eigentlich ist Emo = Punk in den Augen der einen — oder auch Rock in den Augen von anderen. Doch Punk und Rock gibt es bereits sehr lange. Damit allein kann es also nicht beschrieben werden. Emo steht im englischen für “emotional”. Doch wer hätte gewagt Punk & Rock nicht bereits als “emotional“ zu beschreiben. Kühl und sachlich sind diese Musikrichtungen beide eigentlich noch nie gewesen.
Was also ist Emo? Es wird beschrieben als eine neue Art des Denkens. Was genau ist neu daran? Emo sei mehr als eine Musikrichtung. Mehr geht es den Anhängern um ein bestimmtes Lebensgefühl und einen Lebensstil. Es geht um intensive Gefühle und Emotionen. Ihnen gegenüber werden sogar Worte in den Hintergrund gedrängt. Es geht „lediglich“ um Gefühle und Emotionen! Wie äußert sich dies nach außen? Wie bereits seit vielen Generationen der Menschheit: in einem bestimmten Modestil. Wie sehen Emo Boys und Emo Girls aus? Schwarze oder meist dunkle Emo Hairs, die teilseitig ins Gesicht hineinfallen. Punkiger Kleidungsstil. Ein oft als introvertiert gedeutetes Auftreten. Auch das ist nicht weit entfernt vom guten alten Rock! Ähnlich den Gothics? Ja, das behaupten Anhänger von sich selbst. Selbstdestrutivität ist ebenfalls in der Emo Szene verbreitet, aber das sei nicht was sie ausmacht. Also was noch? Worin könnte sich die neue Welle Emo definieren?
Es ist die Zeit in der sie existiert. „Ihr könnt mich in eine Schublade stecken, wenn Ihr wollt, aber ich bin, was ich bin! Emotional und verletzlich– einfach pur!“ Es ist die Zeit des Konsums und der Versuchung des Abstumpfens im Alltag. Sie hat einmal mehr in der Geschichte ihre Reaktion bei jungen Menschen gefordert. In einer Zeit, die Menschlichkeiten, Schwächen und Ängste kaum akzeptiert. Eine Zeit, die weniger Perspektiven und mehr Gefahren bietet. Der Mensch findet einmal mehr keinen anderen Weg als den der Echtheit. Manche von uns gefragt, wie die Kinder dieser Generationen mit den neuen Umständen umgehen würden. Dies könnte eines der Resultate sein. Es ist eine Mischung aus Schwermut und Sehnsucht. Damit ist Emo geschichtlich keine neue Reaktion aber eine, die zu dieser Epoche gehört, wie Blumenkinder und Janis Joplin in die 70er.
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Tags: Definition Emo, Emo, Emo Lebensstil
28. September 2008 um 21:38
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29. September 2008 um 11:17
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29. September 2008 um 11:23
[…] Emos sind doch einfach nur sehr emotional und sensibel… im Laufe der Jahre habe ich mich zu einer […]
12. Februar 2009 um 23:49
Also das Emo = Punk ist ist schlicht nicht richtig und schon gar nicht durch die augen der anderen. denn “durch die Augen der anderen” sind Punks besoffene Asseln oder Gesindel, Obdachloses Pennerpack oder dreck (übrigens sagen das die Punks auch von sich selber, aber das ist ein anderes Thema)
Denn Emo kommt ja auch von der Hardcorekultur und die unterscheidet sich ja schon wieder vom Punk dadurch, dass die Hardcorekulture, anders als der Punk, Positive Ideale praktiziert, aber dadurch auch zu Intollernaz tendiert… von dieser Intolernaz wiederum WAR Emo einst eine Gegenbewegung.
Das aber NUR Musikalisch, nicht durch einen Modestil (weil im gegensatz zu der Meinung des Blogbeitrages drücken Menschen ihre Gefühle nicht durch Kleidung aus, sondern durch Gestik und Sprache).
Im übrigen erinnert der “Emomodestil” viel mehr an den Techno/Elektrimodestil der späten 90igerjahre, der zwar etwas von Punk inspiriert war, aber eher vom Schickimicke New Wave mit zuviel Kokain als vom Streetpunk.. Naja, egal
Die Leute die in den mittleren 80igerjahre vom Hardcorepunk zum späteren Post-Hardcore (the Genere that doesent exist, auch bekannt als Emotional Hardcore) und ihre Musikalischen Botschaften nicht mehr in Parolen sondern in Reflektive Texte fassten sahen aus wie Stinknormalos.
Ausserdem, Emo(2000) als Gegenkultur zu Konsumverhalten zu deklarieren ist etwas komisch, da bei den Emos ja vorallem Mode und damit auch Marken zählen, ergi; Konsum
aber naja… et is ja nix neues, dass Emotional Hardcore mit Emojugendkultur vermischt wird, obwohl das beides eigentlich pürinzipiell nix miteinander zu tun hat… egal
lG
FST